Wie schon zuvor bei Facebook, Twitter und Google+ nimmt nun auch die Nutzung der Social Media Plattform „Pinterest“ in Europa zu. Die 2010 in den USA gegründete Plattform verzeichnet über 11 Millionen Besucher pro Woche und wurde vom Time Magazine im Jahr 2011 zu einer der Top 50 Websites des Jahres erkoren. Besonders beliebt ist das digitale Bilderbuch bei Frauen, die den größten Anteil der Nutzer ausmachen.
Der Begriff „Pinterest“ ist ein Kombination aus dem englischen „to pin“ (anheften) und „interest“ (Interesse).
Die Funktionsweise von Pinterest ist recht einfach erklärt: Nutzer können auf Pinterest ein Profil einrichten und einerseits selbst Fotos hochladen und auf eigenen virtuellen Pinnwänden mit anderen teilen, aber auch die Inhalte von anderen Nutzern bzw. Inhalte von Webseiten „repinen“ und liken und somit einfach weiterverbreiten.
Die Pinnwände können dabei thematisch geordnet werden, es stehen Standardrubriken zur Auswahl, man kann die Pinnwände (Boards) aber auch einfach den individuellen Bedürfnissen anpassen. Auf einer Übersichtsseite werden die einzelnen Themen mit einem Vorschaubild dargestellt, im jeweiligen Ordner finden sich dann die bereits erfassten Beiträge. Weiter ist es möglich, die Boards anderer User zu abonnieren und so deren Aktivitäten zu folgen bzw. deren Beiträge zu „liken“, ähnlich wie bei Facebook. Auch das Kommentieren von Beiträgen ist möglich.
Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle der Umstand sein, dass das Teilen fremder Inhalte womöglich mit dem Risiko einer Urheberrechtsverletzung einhergeht. Pinterest bietet inzwischen Möglichkeiten an das Teilen von Inhalten der eigenen Website zu unterbinden.
Auf http://pinterest.com/source/ihredomain.com können Sie selbst herausfinden, ob zB. schon Bilder von Ihrer Website auf Pinterest veröffentlicht wurden. Ihredomain.com müssen Sie dabei durch den eigenen Domainnamen ersetzen. Hier ein Anwendungsbeispiel für Inhalte die von www.oberoesterreich.at bisher weiterverbreitet wurden: http://pinterest.com/source/oberoesterreich.at
Gerade Fotos vom Urlaubsort oder der Region können über dieses Kanal verbreitet werden und auf diese Weise Aufmerksamkeit für das eigene touristische Angebot erzeugen.
Link: Time Magazine – Top 50 Websites 2011
http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,2087815,00.html
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